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Axolotl Roadkill

Axolotl RoadkillAutor: Helene Hegemann
Urheber: Helene Hegemann
Verleger: Ullstein

Kaufen Neu: EUR 14,95
Stand 19.3.2010 04:09 EDT Einzelheiten



Neu (80) Gebraucht (9) ab EUR 11,00

Verkäufer: Amazon.de
Bewertung: 2.0 von 5 Sternen 128 Rezensionen

Medium: Broschiert
Seiten: 208
Versandgewicht: 0.8
Maße (innen): 8 x 5.4 x 1

ISBN: 3550087926
EAN: 9783550087929

Publikation: Januar 22, 2010
Versand: Sparversand
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Man kann Helene Hegemanns Axolotl Roadkill nicht mehr unbefangen zur Hand nehmen. Selbst Leser, die sich nicht durchs deutsche Feuilleton oder seine Kompilation im „Perlentaucher“ wühlen, wissen, dass im Buch nicht alles von der Autorin, sondern vieles aus fremder Feder, zumeist von einem ehemaligen Techno-Blogger, stammt. So sah sich die zunächst als Junggenie gefeierte Schriftstellerin von der Literaturkritik schon bald als Kopistin entlarvt. Warum also, so wird sich da mancher fragen, soll man das Buch über eine ebenso verwöhnte wie verwahrloste 16-jährige Schulverweigerin namens Mifti, ihre selbstzerstörerischen Berliner Drogen-, Party- und Sprachexzesse überhaupt noch lesen?

Nüchtern betrachtet muss man es wohl konstatieren: Ja, Hegemann hat abgeschrieben. Nein, es ist nicht okay, wie die Autorin den Diebstahl fremder Kreativität im Nachhinein nicht nur herunterzuspielen, sondern gar als natürliche Copy-and-Paste-Geste einer Generation Google zu stilisieren suchte – auch wenn sich in eben dieser Generation Google das Verhältnis zum Urheberrecht gerade offenbar tatsächlich bedrohlich zu wandeln scheint. Aber Hegemann hat Axolotl Roadkill auch nicht, wie hin und wieder im Feuilleton behauptet, eins zu eins kopiert. Das in der 4. Auflage des Buchs nachgereichte Quellenverzeichnis zeigt, dass ihre Raubzüge durchaus überschaubar sind. Der Rest ist ganz eigen, mitunter originell, manchmal sperrig, oft auf kalkulierte Weise abstoßend, hin und wieder kindisch, aber zumeist doch erfrischend zu lesen.

Nein, Helene Hegemann hat das, was sie schildert, wohl nicht erlebt. Vielleicht war ihre Jugend öde, wie jetzt mancher Kritiker, etwas höhnisch mutmaßt. Egal. Auch Günter Grass musste kein Glas zersingen können, um die Blechtrommel zu schreiben. Und Vladimir Nabokov ist (glücklicherweise) nicht verliebt mit einer Minderjährigen von Motel zu Motel gereist, und trotzdem ist Lolita ein Meisterwerk. Dies nun ist Axolotl Roadkill, leider, nicht. Aber es ist um vieles besser als manches, was sonst so als neue deutsche Literatur auf den Markt schwemmt.
- Thomas Köster




Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 128



1 von 5 Sternen Schade um's Papier   März 19, 2010
J. Händel
Wenn eine Bewertung mit keinem Stern möglich wäre, hätte ich diese gewählt. Ich verstehe den Rummel um Helene Hegemann und ihr Werk nicht.
Es fehlt eine Handlung und die Autorin lässt jede Form sprachlicher Gewandtheit, erzählerischen Stils und schriftstellerischen Handwerks vermissen.
Es ist mir unverständlich, das auch nur erwogen wird, ein solches Buch für einen Literaturpreis zu nominieren.
Prädikat unlesbar!




1 von 5 Sternen Komisch, sehr komisch...   März 18, 2010
Franziska Huhnke
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

You write like a roadkill.
Like a what?
Ein angefahrenes Tier.


Diese Sätze kommen Ihnen komisch vor? Mir auch. Trotzdem steht dieses Buch seit ein paar Wochen auf der Bestsellerliste und mischt zu dem die Literaturszene gehörig auf.
Warum? Weil Helene Hgemann sechszehn Jahre alt ist und über ihr Leben schribt oder es versucht.

In Axolotl Roadkill geht es um Mifti, ein allein gelassenes, verkommendes Kind, dass bei ihren Geschwistern wohnt. Alles schön und gut, könnte man zu der Figur beim Lesen eine beziheung aufbauen. Aber das geht nicht, denn die Sätze sind lang, verschachtelt und sage leider sehr wenig aus.
Es geht um Drogen, es geht um Sex, es geht um die Rebellion gegen die Welt, die aber als solche nicht erkennbar sein darf. Ist sie auch nicht, den der Sinn der Geschichte hat sich mir immer noch nicht erschlossen und ich brüte darüber jetzt schon ganze 5 ! Tage.
Ohne Handlungsstrang, ohne liebe zu den Figuren und mit einer provzierenden Sprachgewalt verhilft Helene Hegemann dem Ullstein verlag zu einem zweifelfaten Bestseller. Aber eins hat sie erreicht: Man spricht über sie!Nicht nur positiv, aber sie ist in aller Munde.


Ein Tipp: Lesen Sie, damit Sie wissen, dass Sie es nicht lesen müssen! Oder sie merken, dass andere es viel besser können!



3 von 5 Sternen Interessante Sprache ohne interessanten Inhalt   März 17, 2010
Axel Dors
2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nachdem das Buch in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung so gelobt wurde, habe ich es mir sofort bestellt.
Aber das fast überschwängliche Lob kann ich nicht nachvollziehen.

Gefallen hat mir die Sprache - eine Mischung aus Jugendslang und Fremdwörtern, auf die auch im Buch selbst kurz eingegangen wird.
Die nahezu völlig fehlende Struktur gefiel mir nicht. Aber Struktur gibt es auch im Leben der Ich-Erzählerin kaum.

Und die Handlung, die erzählte Geschichte, ist dürftig und kaum interessant. Interessant sind nur die sprachlichen Stilmittel.

Ja, das Buch ist genau so geschrieben, wie der beschriebene Zustand des 16-jährigen Mädchens. Vielleicht ist das genial, aber es ist nicht gut lesbar.



1 von 5 Sternen Es wurde bereits alles gesagt ...   März 16, 2010
Lain
1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

... was auch mich an diesem Buch stört. Was hat der ständige Gebrauch des Wortes "Scheiße" mit Literatur zu tun?


1 von 5 Sternen wieso einen Preis bei schechten Rezensionen?   März 16, 2010
Irmgard Hetterich (Zeil, Bayern)
1 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dieses Buch ist für einen Preis bei der Leipziger Buchmesse nominiert worden. Man denkt immer, seine eigenen Werke sind am besten, aber wenn ich hier die Leseprobe lese, fühle ich mich bestätigt. Ich schließe mich gerne der Meinung vieler Bewertungen hier an und möchte keinesfalls so ein durcheinander, wie in der Leseprobe erkenntlich wird, lesen müssen. Wir haben zum Glück alle die freie Wahl uns selbst zu entscheiden, was wir unserem Gemüt antun wollen.
War sehr überrascht über die 5 Sterne Bewertungen, aber ich denke da wohl eher wie die Mehrheit und wundere mich, wieso so ein Buch nominiert wird. Vielleicht bin ich neidisch dass die Jury nie meine Bücher anschauen wird. Wie wird man eigentlich nominiert? buchangebot.jimdo.com


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